Über den Brahmspreis

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Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein wurde 1987 von Justus Frantz und Sir Yehudi Menuhin in Heide, der Stadt von Brahms’ Vorfahren, mit dem Vorhaben gegründet, das dortige „Brahmshaus“ komplett zu renovieren und im Bestand zu retten. 1990 wurde das Haus, in dem im 19. Jahrhundert Vorfahren und nahe Verwandte von Brahms gewohnt hatten, feierlich wiedereröffnet.

Bereits seit 1988 verleihen wir einmal im Jahr den mit 10.000 EUR dotierten Brahms-Preis an renommierte Künstler oder angesehene Institutionen, die sich um das Werk von Johannes Brahms oder auch um die Förderung des musikalischen Nachwuchses auf besondere Weise verdient gemacht haben.

Unter den Preisträgern finden sich Namen wie Leonard Bernstein, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff, Sabine Meyer, Lars Vogt, Thomas Quasthoff, Christoph Eschenbach und – als Preisträger des letzten Jahres – der Dirigent Herbert Blomstedt. Auch die Liste der Laudatoren ist mit Künstlern wie Elisabeth Schwarzkopf, Edda Moser, Klaus Maria Brandauer und (ehemaligen) Politikern wie Klaus von Dohnany, Harry Peter Carstensen und Helmut Kohl prominent besetzt.

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