Über den Brahmspreis

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Brahms-Preis 2018 geht an die Sängerin Christiane Karg

Der mit 10.000 EUR dotierte Brahms-Preis wird an Christiane Karg verliehen, die als lyrischer Sopran und mit ihren vielfältigen künstlerischen Facetten die Musikwelt verzaubert. Ihre Interpretationen auf den großen Opernbühnen wie auch als Oratorien- und Konzertsängerin werden ebenso gepriesen wie ihre Beiträge in der intimen Gattung des Liedgesangs.
Unser Vorsitzender, Joachim Nerger, fasst die Begründung der Jury zusammen: Christiane Karg debütiert mit exponierten Rollen in den berühmtesten Opernhäusern und ist auf dem besten Wege, weltweit zu den ganz großen Namen ihres Faches gezählt zu werden. Dennoch nimmt sie sich weiterhin Zeit für Liederabende und setzt sich dort insbesondere für die Liedkompositionen von Johannes Brahms und auch für die von ihm bearbeiteten Volkslieder (Brahms WoO 33) ein – zur großen Freude der Bewunderer des norddeutschen Meisters und der Liebhaber seines kompositorischen Schaffens.

Die Verleihung des Brahms-Preises 2018 findet am 21. April 2018 um 19.30 Uhr in der St. Bartholomäus-Kirche Wesselburen statt. Für die Laudatio wird ein berühmter Kollege – und früherer Brahms-Preisträger – anreisen: Thomas Quasthoff!
Christiane Karg kommt zudem in Begleitung des Pianisten Gerold Huber, mit dem sie eine Reihe von Liedern von Brahms und anderen Komponisten vortragen wird.

Zur Geschichte des Brahms-Preises:

Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein wurde 1987 von Justus Frantz und Sir Yehudi Menuhin in Heide, der Stadt von Brahms’ Vorfahren, mit dem Vorhaben gegründet, das dortige „Brahmshaus“ komplett zu renovieren und im Bestand zu retten. 1990 wurde das Haus, in dem im 19. Jahrhundert Vorfahren und nahe Verwandte von Brahms gewohnt hatten, feierlich wiedereröffnet.

Bereits seit 1988 verleihen wir einmal im Jahr den Brahms-Preis an renommierte Künstler oder angesehene Institutionen, die sich um das Werk von Johannes Brahms oder auch um die Förderung des musikalischen Nachwuchses auf besondere Weise verdient gemacht haben.

Unter den Preisträgern finden sich Namen wie Leonard Bernstein, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff, Sabine Meyer, Lars Vogt, Thomas Quasthoff, Christoph Eschenbach und – als Preisträger des letzten Jahres – der Dirigent Herbert Blomstedt. Auch die Liste der Laudatoren ist mit Künstlern wie Elisabeth Schwarzkopf, Edda Moser, Klaus Maria Brandauer und (ehemaligen) Politikern wie Klaus von Dohnany, Harry Peter Carstensen und Helmut Kohl prominent besetzt.